Kaitersberg Steinbühl im Portrait

Eckdaten des Vereins:
1898 gegründet, Mitglied im Bezirk Niederbayern des Bayerischen Sportschützenbundes
1972 ist der 11-jährige Ulrich Bauer mit einem 2,0-Teiler der jüngste Schützenkönig in der Bundesrepublik Deutschland.
1979 Aufstieg der ersten Luftgewehrmannschaft in die Bezirksliga
1981 Abstieg
1983 Wiederaufstieg mit Josef und Uwe Fischer
1991 Aufstieg in die Bezirksoberliga Niederbayern
Hans Kress kommt aus Lohberg
1993 Aufstieg in die Landesliga mit der Weltklasseschützin Sonja Pfeilschifter und ihrem Bruder Thomas
1994 Landesligasieger gegen Dynamit Fürth - damit beste Mannschaft Bayerns
1997 Einführung der Bundesliga - die Landesliga verliert ihren Status als höchste Liga und heißt fortan Verbandsliga, ab 2000 Bayernliga, und ist nach der Regionalliga die dritte Klasse.
Sonja Pfeilschifter wechselt zur HSG, ihr Bruder Thomas beendet seine Karriere gesundheitsbedingt. Der kleine Verein hat nicht die finanziellen Mittel, eine Bundesligamannschaft zu unterhalten und startet in der Verbandsliga Süd-Ost.
1998 Nach einem fünften Platz meldet Kapitän Josef Fischer die Mannschaft mangels Personal ab und man steigt in die Bezirksoberliga ab. Vom Verbandsligaabsteiger SG Unterhaching kommt Michael Baier.
1999 Souveräner Meister der Bezirksoberliga und Wiederaufstieg in die Verbandsliga.
2000 Die Mannschaft ist auf Position Fünf zu schwach besetzt und steigt mit viel Pech sofort wieder ab.
2001 Erneuter Meistertitel in der Bezirksoberliga. Mit Neuzugang Inge Riedl vom oberbayerischen Bezirksligameister SG Tulling gelingt der Wiederaufstieg in die Bayernliga.
2002 Erstmals gelingt mit einem 4:1 über Bad Endorf am letzten Wettkampftag der Klassenerhalt in der Bayernliga.
Mit Manuela Deuschl (SG Tulling) und Sepp Haagn (SG Kirchdorf) verstärken zwei weitere Schützen aus Oberbayern die Bayernliga-Mannschaft.
2003 Zum dritten Mal steigt der Verein aus der Bayernliga ab. Für den Landesligasieger von 1994 ist in der dritthöchsten deutschen Wettkampfklasse kein Platz mehr.
Nach dem Weggang von Inge Riedl, Manuela Deuschl, Sepp Haagn, Hans Kreß und Michael Baier zieht der Verein die Mannschaft auch aus der Bezirksoberliga zurück und geht in der Bezirksliga an den Start.
2005 Nach der Rückkehr von Michael Baier hat Steinbühl wieder eine schlagkräftige Mannschaft, die im März vorzeitig den Wiederaufstieg in die Bezirksoberliga Niederbayern schafft.
2007 Steinbühl wird Meister in der Bezirksoberliga, scheitert aber im Aufstiegskampf zur Bayernliga.
2010 Steinbühl steigt aus der Bezirksoberliga ab, eine Ära geht zu Ende.

Mitgliedsbeitrag (Stand 1.1.2007):
Jugendliche 5 Euro/Jahr
Erwachsene ab 18 Jahre 22,50 Euro/Jahr
Der Ort Steinbühl:
Steinbühl liegt zwischen dem Glasbläserort Arnbruck und der Kurstadt Bad Kötzting im Landkreis Cham/Oberpfalz unmittelbar an der Grenze zu Niederbayern mitten im Bayerischen Wald. Bekannt ist der Ort durch die Pfingstreiterkirche aus dem Jahr 1352. Jeden Pfingstmontag findet der Pfingstritt von Bad Kötzting nach Steinbühl statt. Dabei ziehen rund 1000 Reiter betend auf geschmückten Pferden und in alter Tracht durch das Zellertal. Der Pfingstritt ist eine der größten und ältesten Pferdewallfahrten überhaupt. Er geht auf ein Gelübde aus dem Jahr 1412 zurück. Damals wurde der Kötztinger Pfarrer zu einem Sterbenden nach Steinbühl gerufen. Die Kötztinger Burschen begleiteten ihn zum Schutz und man gelobte, den Ritt jedes Jahr zu wiederholen, wenn man unversehrt zurückkehren würde und so geschah es.
Pfingstritt in Kötzting
Der Kaitersberg:
Mit 1034 Metern Höhe ist der Namensgeber des Vereins eine der markantesten Erscheinungen in der Gegend. Bei schönem Wetter leuchtet das mit silbernen Metallplatten beschlagene 16 m hohe Gipfelkreuz, das von den Pfingstreitern zu Pferde auf den Berg gebracht wurde, vom 999 Meter hohen Kreuzfelsen weit über das Zellertal. Die Kötztinger Hütte am nahegelegenen Mittagstein ist ein beliebtes Ausflugsziel.
Gipfelkreuz auf dem Kaitersberg